im Seelsorgeraum Matrei-Kals-Huben

Alte Totenkapelle

Im alten Friedhof, in der nordöstlichen Ecke vor dem Kircheneingang, steht die 1785 von Thomas Mayr erbaute, später jedoch gänzlich umgeänderte „Alte Totenkapelle" mit einem einfachen Altar aus dem 19. Jahrhundert und Bildern aus dem 17. Jahrhundert, die Fürsprache von zwei Heiligen bei der Heiligsten Dreifaltigkeit für die armen Seelen, und im Aufsatz ein Marienbild nach Lukas Cranach darstellend.
Wegen der bis 1978 hauptsächlich gebräuchlichen Außenaufbahrung ist diese Kapelle nur selten für Unfallopfer, verunglückte Bergsteiger oder überraschende anderweitige Todesfälle kurzfristig verwendet worden.

Lourdeskapelle Matrei

Die Freude an der Verehrung der Heiligen Gottesmutter von Lourdes hat auch in Matrei eine der vielen Lourdeskapellen entstehen lassen. Die dreijochige neugotische Kapelle hat ein steiles Satteldach, einen spitzen Dachreiter und einen abgesetzten fünfseitigen Chor, ein spitzbogiges Tuffsteinportal und eine durchbrochene Rosette in Holz.

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Gereitkirchle

Eine kleine einjochige Kapelle mit einfacher Putzgliederung, kleiner Apsis, rechteckiger Türe und ebensolchen Fenstern und einem Tonnengewölbe im Innern, steht beim Hof „Gereiter" in Bichl. Sie bildet einen malerischen kulturlandschafltichen Akzent. Erwähnenswert ist das Altärchen aus dem 19. Jahrhundert.

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Trattnerkirchle

Beim Einhof „Trattner" in Seblas steht die kleine, einjochige Kapelle mit dreiseitigem Chor und verschindeltem Dachreiter. Sie wurde schon 1749 erbaut. Innen zeigt das Tonnengewölbe eine ansprechende Stuckgliederung. Den sehr schönen Spätrokoko-Altar mit Altarblatt „Schmerzen Mariä" zierten bis zum Jahre 1869 zahlreiche Kleinstatuen, von denen heute nur mehr Petrus und Paulus und die Statuetten eines Auferstandenen vorhanden sind.

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Pongitzstöckl

Das „Pongitzstöckl" zu Ehren der Gottesmutter in Fatima hat der Bauer Alois Brugger zum Dank für die glückliche Heimkehr aus dem II. Weltkrieg nahe seinem Hofe gemauert. Rein künstlerisch ist es kaum erwähnenswert, wohl aber ist es ein sichtbares Zeichen von Frömmigkeit und Gottvertrauen.

Ganz Stöckl oder Dreifaltigkeitsstöckl

Bei der Abzweigung des alten Weges nach St. Nikolaus, dem „Ganz-Stöckl", einem offenen Bildstock gleichfalls mit Säulenvorbau und rundbogiger Altarnische mit schönem Barockbild: „Heilige Dreifaltigkeit und die Armen Seelen". Das Bild ist mit 1754 datiert und wurde mit der Kapelle 1953 restauriert.
Das Wüten der Pest im Tale veranlasste die Bewohner dieses Stöckl zu errichten.

St. Veit Stöckle

Auf dem Weg zum Kals-Matreier-Törl steht das „St. Veit-Stöckl", welches einsam im Walde neben dem alten, steilen Bergweg unter mächtigen Bäumen steht. Es ist ein gemauerter Bildstock mit Säulenvorbau und flachem Satteldach, einer Rundbogennische und einem kleinen Altärchen mit dem Bild des heiligen Veit aus der Barockzeit.
St. Veit als Bauernheiliger war Zufluchtshelfer in mannigfaltigen Sorgen und Leiden, Nöten und Beschwerden der Bergbauern und ein umworbener Beschützer der Alm-und Wiesachleute.
1984 hat Andreas Egger, Pfaffenebner, im Auftrag der „Klaunzer" das Stöckl von Grund auf renoviert und ordentlich wieder hergerichtet.

Votivbilder

Östlich der Wegkreuzung der Zeller Iselbrücke befinden sich vier Votivbilder. Sie stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bzw. der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und sind mehrerenbei Unglücken zu Tode gekommenen Menschen gewidmet. Bei den Votivbildern handelt es sich um volkstümlich bemalte Bildtafeln, auf denen sich jeweils sakrale Darstellungen und ein Text zu den Unglücksfällen befindet

Prosseggerkirchle

In der Ortschaft Prossegg steht die einzige größere Holzkapelle unserer Gemeinde, die 1950 an Stelle der älteren, 1863 gleichfalls aus Holz erbauten, an einer nahen Weggabelung wiedererrichtet wurde. Sie hat ein flaches Satteldach mit kleinem offenem Dachreiter. Im heimeligen Innenraum steht ein einfaches Altärchen mit einem Altarbild der Schutzmantelmadonna, gemalt von der heimischen Künstlerin Maria Klein, aus dem Jahre 1948. Reizend sind die kleinen Holzfigürchen in bäuerlichem Barock, die Heiligen Chrysant, Sebastian, Sylvester, einen Schutzengel und Maria mit dem Kind darstellend. Das Deckenbild „Die sieben Schmerzen Mariens" ist von geringerer Qualität.

Bachkapelle

Die Bachkapelle ist eine der ältesten Kapellenbauten in Matrei.Sie wurde 1611 erbaut, später vergrößert und ist dem Hl. Florian geweiht. Alljährlich organisiert die Feuerwehr die Bittprozession gegen Brand- und Hochwassergefahr am Florianisonntag. Auch der Markus-Bittgang und der zweite Bittgang vor Christi Himmelfahrt führen zur Bachkapelle.

Das Patrozinium sei aber am Schmerzens-Freitag in der Fastenzeit, das ist der Freitag vor dem Palmsonntag, oder am 7-Schmerzen-Mariens-Tag im September. Pf. Ludwig Kleissner

möchte einen dieser Marientage wieder als Patrozinium feiern. Seit wann der Hl. Florian so eine Bedeutung bekommen hat, weiß man nicht.

Ganzer Hauskapelle

Beim Hof „Ganzer" in Ganz ist nach dem Katastrophenwinter 1951, die Arnitzlawine reichte bis nahe an das Bauernhaus heran, auf Gelöbnis der Bäuerin Anna Mattersberger ein Bildstock erbaut worden, der sich auch heute noch guter Pflege erfreut.
Offener Bildstock mit Säulenvorbau und rundbogiger Altarnische mit einem Bild, auf dem der heilige Sylvester und ein Schutzengel abgebildet sind, denen das Stöckl auch geweiht ist. Der Maler ist unbekannt, es ist jedoch ein jüngeres Werk auf Holzfaserplatte im Holzrahmen.

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Schapperkirchle oder Helenenkirchle

Nahe am rechten Ufer des Tauernbaches beim Weiler Prossegg steht die Hauskapelle beim Hof „Schapper". Eine kleine, einjochige Kapelle mit flachem Satteldach, Hohlkehle und Putzfatschen. Im tonnengewölbten Innenraum Schablonenmalereien und ein einfaches Altärchen aus dem 17. Jahrhundert mit Barockfiguren des hl. Sebastian und der Mariahilf. An der Wand eine Antoniusgruppe und Votivbilder sowie ganz kleine Stautetten von Petrus und Paulus.
Die Kapelle wurde 1925 auf Grund eines Unglückes zweier Söhne vom Schopperbauern zu Ehren der Heiligen Helene (sie fand das Kreuz Jesu) erbaut.

Kapelle beim Niggler

Bei den höchsten Höfen des Guggenberges steht eine kleine,zweijochige Kapelle mit steilem Satteldach, Apsis, Rundbogenfenstern und einfacher Putzgliederung. Im tonnengewölbten Innenraum steht ein wertvolles Rokokoaltärchen mit guter Figurengruppe der Heiligen Dreifaltigkeit und vier kleinen Heiligenstatuen, St. Nikolaus, St. Sylvester und zwei weibliche Heilige darstellend. Im netten bäuerlichen Gestühl lässt sich gut Rast halten. Da das heutige Bauernhaus „Niggler" früher ein gräfliches Jagdhaus gewesen ist, ist so die reiche Ausstattung der Kapelle zu erklären.

Kapelle Feld

Das „Feldner Kirchl" ist 1801 erbaut und „Allen Heiligen" geweiht worden. Eine zweijochige Kapelle mit rechteckigem, an den Ecken abgeschrägtem Chor, steilem Satteldach und schlankem Turm auf der Eingangsseite, der sich nach oben verjüngt und eine auffallend kräftige, charakteristische Zwiebelhaube trägt.

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Kapelle in Berg

Dem heiligen Sebastian ist die 1975 renovierte, sich zwischen die Häuser des Weilers Berg duckende Kapelle geweiht. Sie ist zweijochig, hat ein Satteldach mit massigem verschindeltem Dachreiter, Hohlkehle, rechteckige Fenster und Apsis und birgt im gewölbten Innenraum einen netten Barockaltar mit bäuerlich bemaltem Antipendium und eine plastische Schutzengelgruppe. Die spätgotische Madonna, etwas aus 1520, ist derzeit verlagert.

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Nopemukkapelle

An der Lienzerstraße, in Richtung Ortszentrum, steht die alte, immer ge­pflegte 'Nepomukkapelle.Am 21. und 22. Juli 1895 richtete der seit Jahrhun­derten gefürchtete Bretter­wandbach

verheerende Verwüstungen an. Am 10. Mai 1897 vernichtete eine Brandkatastrophe fast den gesamten Markt. 78 Häu­ser versanken in Glut und Asche. Darunter auch das Haus des Forstlechner Johann an der Ledererbrücke, das sogenannte Tischlerhaus, in dem jetzt Trost Tobias wohnt. Johann ließ daraufhin die Nepomukkapelle bauen. Die Kapelle wurde früher auch das 'Tischler Stöckl genannt.

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Klaunz Kirchle

Die Klaunzkapelle ist eine Maria-Hilf-Kapelle, zweijochig mit dreiseitigem Chor und mächtigem Fassadenturm mit auffallend schmalem Spitzdach. Kleine Rundbogenfenster lassen Sonnenstrahlen und Licht ein, die im tonnengewölbten Innenraum auf dem großartigen Rokoko-Altärchen zauberhafte Spielchen treiben. Beachtenswert ist auch das zierliche Rokoko-Gestühl.Das Klaunz-Kirchle wurde um 1700 auf dem Klaunz-Bühel errichtet, einem historischem Ort, da hier ein Schmelzplatz aus der Bronzezeit (1500 bis 700 v. Chr.) war.

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Klausner Kirchle

Diese Kapelle steht beim Tenggen und Harpfer in Klausen. Die zweijochige Barockkapelle mit Apsis, Satteldach und verschindeltem Dachreiter mit Zwiebelhaube ist dem heiligen Chrysant und der heiligen Daria geweiht und etwa Mitte des 19. Jhds. erbaut worden.
Sie ist mit einer reizvollen Putzgliederung versehen; im tonnengewölbten Innenraum sind an die Decke die „Auffindung des Kreuzes" und zwei Papstmedaillons von Gregor und Sylvester gemalt.

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Zedlacher Kirchle

Im Jahre 1715 ist in Zedlach eine große, in gotisierenden Formen erbaute Kapelle mit steilem Satteldach, offenem Dachreiter, dreiseitigem Chor und zwei spitzbogigen Fenstern der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht worden.
In den seither vergangenen 250 Jahren ist sie mehrmals verändert worden; der Eingang wurde verlegt, eine Empore eingezogen, eine Sakristei zugebaut.

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Kapelle Hinteregg

Auf Hinteregg steht eine kleine Kapelle, die Maria geweiht ist. 1970 wurde sie an Stelle der von einer Lawine zerstörten alten, 1863 erbauten, Kapelle von den Familien Niederegger-Steiner wieder errichtet. Sie ist einfach eingerichtet, das Mariahilfbild ist von zwei Putten umgeben und von den Statuetten der beiden Apostelfürsten flankiert. Diese stammen noch aus der alten Kapelle.

St. Anna Kirchle

Auf dem alten Weg ins Tauerntal steht die zweijochige, 1881 erbaute und 1977 von der Familie Florian Riepler renovierte „St.-Anna-Kapelle". Das sattelgedeckte, einfache Kirchlein mit Apsis beherbergt ein kleines Altärchen mit dem St.-Anna-Bild und ein passendes Gestühl in bäuerlichem Rokoko aus dem 19. Jahrhundert.Die Lage des Kirchleins ist beherrschend und weithin sichtbar. In alten Zeiten, als der Hauptweg ins Tauerntal unmittelbar daran vorbeilief, war es ein verlässlicher Einkehrort aller Seintzger, Almgeher, Touristen, Viehtreiber und Jäger.

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Spitalkirche oder Josefskapelle

An der Lienzerstraße liegt die Spitalskirche, die Josefskapelle. Über der Kapelle ist ein kleiner Dachreiter mit Zwiebelhaube angebracht. Der Kirchenraum ist im ersten Stock, über eine Außenstiege zu erreichen. Im dreijochigen Kapellenraum mit Tonnengewölbe und Stichkappen steht ein nazarenischer Altar mit einem Marmorrelief des sterbenden heiligen Josef, verfertigt von unserem heimischen Künstler Virgil Rainer. Dem Hl. Josef, dem Patron der Kranken und Sterbenden geweiht, erfreut sich das Kirchlein vieler täglicher Beter und Besucher.

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Familienstöckle

Das Bildstöckl wurde 1985 am jetzigen Standort neu erbaut und am 16.06.1985. Das ehemalige Bildstöckl (mit dem gleichen Umfang) stand am Proßeggweg (heute steht dort das Sebastianstöckl) und war als Franzosenstöckl bekannt, weil an dieser Stelle die Matreier Franz Obersamer und Johann Weber anno 1809 von den Franzosen erschossen wurden. Das damals sehr baufällige "Stöckl" konnt seitens des Denkmalamtes (1982) nur abgetragen werden, wenn es mit den gleichen Ausmaßen wieder errichtet würde.

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Exerzitien im Alltag

Spirituell unterwegs sein

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Bischof Hermann

Bischofspredigten

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Sternsinger

Osterkrippe

 von Hannes Riml

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Gemälde in der Pfarrkirche Matrei

Coronagebet

Gott des Friedens

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Pfarramt St. Alban Matrei

Kirchplatz 1, 9971 Matrei in Osttirol

Tel: +43 4875 6507

Fax +43 4875 5262

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Mittwoch: 14 bis 17 Uhr

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