im Seelsorgeraum Matrei-Kals-Huben

Felsenkapelle Innergschlöß

Die Felsenkapelle ist aus dem Felsen gehauen, neugotisch mit gemauertem Dachreiter, unverputzem Steinmauerwerk, spitzbogigen Fenstern und Naturgewölbe mit einem sehr netten Rokoko-Altärchen mit dem Bild des heiligen Michael.

Die Felsenkapelle zählt zu den eigenartigsten Kapellen des Alpenraumes und nimmt ob ihrer baulichen Gestaltung eine Sonderstellung ein.Die erste Kapelle „Im Gschlöß" wurde im Jahre 1688 von den Almbesitzern im Außer- und Innergschlöß gebaut, Diese Kapelle musste zweimal den Lawinen weichen. Nach fast 200 Jahren, knapp vor 1870 wurde sie durch eine dieser Lawinen zerstört. Die letzten Mauerreste sind heute noch ein Stück weiter talaus von der heutigen Felsenkapelle zu sehen.
Von der alten Kapelle stammt noch ein kunstvolles, doch zierlich geformtes Figürchen der Schmerzensmutter, das sich besonderer Verehrung der Gschlösser erfreut. Die heutige Felsenkapelle wurde 1870 als Ersatz für die durch Lawinen zerstörte Kapelle erbaut. Sie wählten einen von der „Weißen Wand" herabgestürzten mächtigen Felsblock, dessen natürliche Höhlung Raum und Schutz für eine Kapelle bot. Dieses Felsenloch wurde künstlich zum heutigen Kapellenraum erweitert, nach vorne zum Weg hin durch eine aus groben Blöcken aufgebaute Mauer mit weiß gerahmten Öffnungen für eine Tür, zwei Spitzbogenfenster zu beiden Seiten der Türe, einem runden Fenster im Giebel abgeschlossen. Auf den Giebel wurde ein Türmchen für eine Glocke aufgesetzt. So wurde ein gegen alle Bergkatastrophen gesichertes Heiligtum geschaffen. Im Innern sind die Seitenwände zur halben Höhe im Mauerwerk aufgeführt und mit weißer Tünche versehen. Das tonnenartige Gewölbe zeigt die natürliche Struktur und graue Farbe des Gesteins. Schlicht und einfach ist alles: das Putzwerk, die Bänke, der Altar mit seinem Bergblumenschmuck, feines, sanftes Licht fällt durch die Spitzbogenfenster von hinten herein. Das Felsenkirchlein ist der Gottesmutter geweiht. Messlizenz besteht seit August 1880. Kirchtag war früher stets am Tage nach dem Tauern-Kirchtag, St. Bartlmä, heute am Fest Maria Geburt, 8. September.
Um die Felsenkapelle rankt sich eine alte Legende, die angeblich Anlass für die Wahl des Ortes und den Bau des einzigartigen Bergkirchleins war.
Im Gschlösser Felsenloch brachte eine schöne, aber arme Sennin ein Knäblein zur Welt. Der Bursch, den sie liebte, verließ sie aber schmählich und heiratete eine reiche Bauerntochter. Der Fluch des verschmähten Mädchens verfolgte nun den einst Geliebten bis zum Tode. Es fügte sich aber, dass der Sohn der Sennerin die einzig überlebende Tochter des Unglücklichen aufrichtig liebte. Die alles überwindende Liebe der beiden jungen Menschen nahm den Fluch hinweg und stiftete Frieden. Zur Erinnerung an diese glückliche Lösung sollen die beiden einen namhaften Betrag zur Errichtung der Kapelle gestiftet haben.
Anlässlich der 100-Jahrfeier 1970 wurde die Felsenkapelle von Grund auf renoviert und feierlich wiedergeweiht.

 

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