im Seelsorgeraum Matrei-Kals-Huben

Familienstöckle

Das Bildstöckl wurde 1985 am jetzigen Standort neu erbaut und am 16.06.1985. Das ehemalige Bildstöckl (mit dem gleichen Umfang) stand am Proßeggweg (heute steht dort das Sebastianstöckl) und war als Franzosenstöckl bekannt, weil an dieser Stelle die Matreier Franz Obersamer und Johann Weber anno 1809 von den Franzosen erschossen wurden. Das damals sehr baufällige "Stöckl" konnt seitens des Denkmalamtes (1982) nur abgetragen werden, wenn es mit den gleichen Ausmaßen wieder errichtet würde.

Die Schützenkompanie Matrei errichtete so dann das heute bestehende "Schützenstöckl (St. Sebastian) und einige Jahre später wurde im Gedenken an das alte Stöckl und im Auftrag des Denkmalamtes das Familienstöckl am Gries errichtet.

Kurz die Geschichte vom Osttiroler Freiheitskampf:

Die Matreier Anton Wallner, vulgo Aichberger, und Johann Panzl waren bedeutende Freiheitskämpfer gegen die Franzosen. Am 09. November 1809 wurde eine französische Requisitionsabteilung von Iseltalern unterhalb Huben gestellt und der Abschluss des AFriedens von Unterpeischlach erzwungen. Die Vereinbarungen wurden aber von beiden Seiten nicht eingehalten. So kam es am 08. Dezember während des Rorateamtes beim AAineter Bergl zum letzten Kampf. Am 13. Dezember erging auf Befehl des K.K. französisch. General paron Teste folgender Aufruf: Der Anführer Anton Wallner müsse binnen 36 Stunden nach Lienz gestellt werden. Doch die Matreier hatten ihre Anführer nicht verraten. So rückten die Franzosen am 24. Dezember in Matrei ein. Panzl und Wallner gelang die Flucht, ihre Anwesen wurden zerstört. Franz Obersamer und Josef Weber aber wurden von einem provisorischen Kriegsgericht verurteilt und hingerichtet.

Durch Wegverbreiterungen, Weganhebung, Kabel-, Kanal- und Wasserleitungsgrabungen geriet das Stöckl unter das Straßenniveau und verfiel zusehends. 1982 machten sich die Schützen daran, einen Plan für die Sanierung auszuarbeiten, aus dem dann letztlich die Entscheidung zum völligen Neubau erwuchs. Verbunden damit war die Vorschreibung des Bundesdenkmalamtes, die alte Kapelle in ihrer ursprünglichen Form an einem anderen, geeigneten Platz im Ort wiederzuerrichten.

GR Franz Lercher ergriff 1985 die Initiative und bemühte sich mit den Mitarbeitern Lois Mattersberger, Alfons Berger und Erich Amoser um die Wiederherstellung und den neuen Platz für ein Familienkapellchen.

Das neue Aalte Stöckl wurde im Betongussverfahren errichtet. Ing. Andreas Köll setzte das Dach, Erich Amoser besorgte den Anstrich und die Färbelung des Altarrahmens, Erich Trost kopierte das im Archiv liegende Tafelbild einer Kreuzigung Christi und renovierte das Absperrgitter. Tobias Trost sorgte für den Stromanschluss und Franz Lercher war für die Abstimmung der Arbeiten, Transporte und alles Weitere verantwortlich.

Viele Nachbarn, die Firma Anita und die Marktgemeinde erleichterten die Finanzlage durch kräftige Unterstützung.

Das Fest der Heiligen Familie wird am Sonntag nach Weihnachten gefeiert.

Die schlichte Andachtsstätte soll auch an die durch den Bretterwandbach vor mehr als hundert Jahren zerstörte Athanasiuskapelle erinnern. Aus erhaltenen Beschreibungen weiß man, dass die St. Athanas-Kapelle am Gries, rechts von der Straße ins Virgental, sehr klein war. Sie wurde im Juli 1895 durch Vermurungen des Bretterwandbaches zerstört und nicht wiedererrichtet. In der Kapelle befand sich eine angeblich uralte Statue des hl. Bischofs Athanasius

Der Heilige lebte von 295 bis 373. Er wurde im Hause des Bischofs Alexander erzogen. Als Kind erlebte er noch Christenverfolgungen, die ihn hart und unnachgiebig werden ließen. Er studierte, wurde 319 Diakon und begleitete 325 seinen Patriarchen Alexander von Alexandria, zum ersten Konzil der Kirche nach Nicäa. Bereits im Alter von 33 Jahren wurde Athanasios 328 Patriarch von Alexandrien, stieß dabei aber, auch wegen seiner entscheidenen Gegnerschaft zum Arianismus, auf viele Widerstände. Im Laufe seines Lebens wurde er fünf Mal verbannt: 335 bis 337 nach Trier, 339 bis 345 nach Rom, später dreimal in die Wüste von Ägypten. Er ist der bedeutendste Bischof aus Alexandrien in Ägypten und zählt zu den Kirchenlehrern.

Darstellung: griechischer Bischof mit kahlem Haupt und langem Bart, ein Buch haltend und zwischen zwei Säulen stehend

Gedenktag: 2. Mai

Name bedeutet: der Unsterbliche (griech.)

Patron gegen Kopfschmerzen.

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