Text-Bild-Meditationen
Jahreswechsel
"Habe stets ein Ohr für die Vergangenheit, ein Auge für die Zukunft und ein Lächeln für den Augenblick!"
zum Jahreswechsel verschicken wir viele gute Wünsche, so ist auch dieser zu mir gelangt.
- ein Ohr für die Vergangenheit: wenn wir zurückdenken an das letzte Jahr, an vergangene Zeiten, an so manche Begebenheit, dann ist es gut, HINZUHÖREN! Was ist das "Resümee" meines Lebens, des letzten Jahres, einer getroffenen Entscheidung? Der Jahreswechsel bietet die Chance, sich Gedanken zu machen, wie etwas geworden ist, ob es sich gelohnt hat, so viel Kraft in eine Sache zu stecken, oder ob ich aus der Vergangenheit lernen muss, es besser zu machen. Damit schaue ich nach vorne:
- ein Auge für die Zukunft: das noch junge neue Jahr liegt vor uns, wie ein unbeschriebenes Buch. Papst Franziskus äußerte einmal den Gedanken, man solle Gott sein "Lebensbuch" schreiben lassen. Ja, jeder Tag ist ein neues Blatt in deinem Lebensbuch. Du kannst es schön gestalten mit deinen Erfahrungen, Begegnungen, lieben Menschen, schönen Erlebnissen, mit dem, wo du am Abend voller Dankbarkeit sagen kannst: "Danke Gott, für diesen schönen Tag!"
Und dann kommt wohl auch ein Lächeln über deine Lippen - ein Lächeln in jedem Augenblick, wo du froh und dankbar bist, für all das Gute und Schöne, das gerade dein Herz erfüllt. Manchmal brauchen wir eben die Ohren und die Augen des Herzens, die uns innerlich hören und sehen lassen, was trägt und hält im Leben. "Nur mit dem Herzen sieht man gut", sagt Antonie de Saint-Exupery im Buch "Der kleine Prinz." Vielleicht war so manche Herausforderung eine Chance, die Wurzeln tiefer zu graben, und vielleicht haben wir in so manchem scheinbaren "Zufall" die Stimme Gottes vernommen, der dir zugesagt hat: "Ich bin da! Fürchte dich nicht!"




