Ein herzliches Grüß Gott, geschätzte Pfarrgemeinden im Seelsorgeraum!

Ostern - Auferstehung und Verwandlung

OSTERN - Das höchste Fest unseres Glaubens. Wir feiern die Auferstehung Jesu, ein Fest, das uns erinnern will: "Nicht der Tod hat das letzte Wort, sondern das Leben!" Uns allen steht die Auferstehung, das ewige Leben bevor. Am Ende unseres Lebens ist nicht "das Nichts", sondern da steht eine Person: JESUS CHRISTUS. Und dieser Jesus hat verheißen: "Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben! (Joh 11,25-26)

Aber "Auferstehung" geschieht nicht erst nach dem Tod, auch im Hier und Jetzt geschieht immer wieder "Auferstehung", wir müssen sie nur wahrnehmen.
Wenn jetzt im Frühling alles wieder neu zu blühen beginnt, dann bahnt sich auch hier das Leben neue Wege. Das Leben hat den Winter überdauert, es beginnt überall zu blühen und zu sprießen. Aber nicht nur in der Natur vollzieht sich dieses Wunder Jahr für Jahr. Es gibt auch in uns Menschen vieles, was in uns aufblühen möchte, was aufbrechen möchte, was uns zu "neuem Leben" bringen möchte. Ostern bedeutet Auferstehung auch in dir - lass es zu! Lass es zu, wo dir das Leben neue Seiten zeigen will. Entdecke wieder neu in dir Fähigkeiten und Talente, die du vielleicht vergessen oder noch gar nicht wahrgenommen hast. Lass es zu, wo in dir Lebendigkeit hervorsprießt, wo du neue Kraft, neuen Elan, neue Motivation verspürst. Lass es zu, wo dein Herz wieder neu zu singen beginnt, ... Lass es zu, wo Ostern in dir geschehen will, jeden Tag neu. Gott möchte auch in uns "Leben und Lebendigkeit" wecken, er möchte, dass wir als "österliche Menschen" unsere Wege gehen. Wer ist ein österlicher Mensch? Vielleicht beantwortet Klemens Nodewald diese Frage:

 

Gott baut auf dich

Weil Gott dich wollte, wie du bist - sag ja zu dir
Weil Gott an dich glaubt - glaube an dich selbst
Weil Gott dir vertraut - vertrau auch du dir
Weil Gott mit dir rechnet - zögere nicht
Weil Gott auf dich baut - trau dir selbst was zu
Weil Gott dich geleitet - brich auf.

Als österliche Menschen dürfen wir auch Leben wecken, überall. Vielleicht tragen DEIN gutes Wort, DEIN tröstender Blick, DEINE helfende Hand, DEINE Liebe und Zärtlichkeit .... ja bei, dass bei einem Mitmenschen "Auferstehung" geschieht, dass Ostern wird.


Von einer Frau, die als Erste erleben durfte, dass Jesus auferstanden ist, dass Jesus lebt, berichtet das Johannesevangelium: Maria Magdalena stand weinend vor dem leeren Grab. (vgl. Joh 20,1-18) Sie meinte, der Tod Jesu sei das Ende. Jesus steht bereits hinter ihr, aber sie bemerkt ihn nicht. D.h Jesus ist in allen Situationen des Lebens bei uns. Jesus sieht die Tränen der Trauer, der Angst, der Verzweiflung, des Kummers. Und Jesus redet sie liebevoll mit Namen an. - Jeder Mensch ist von Gott geliebt, jeder Mensch hat in seinem Herzen einen Platz. Und als er ihren Namen nennt, sieht sie ihn und erkennt ihn: JESUS LEBT! D.h. Jesus schenkt Auferstehung und Freude und eine "neue Sicht der Dinge" dem, der wie Maria Magdalena den Blick vom Grab weg auf Jesus hinwendet, wer auf Jesus im Leben schaut.

 

Robert Weinbuch spricht davon, dass auch in dir "Verwandlung" geschehen kann:

"Du verwandelst meine Trauer in Freude und sendest mich zu den Menschen, damit ich deine Freude in ihre Herzen lege.
Du verwandelst meine Ängste in Mut, und sendest mich zu den Menschen, damit ich durch mein Leben unerschrocken die österliche Frohbotschaft verkünde.
Du verwandelst meine Sorgen in Zuversicht und sendest mich zu den Menschen, damit ich ihre Sorgen teilen und mit ihnen zuversichtlich den Weg ins Leben gehe.
Du verwandelst mich und begleitest mich heute, morgen und immer."
So wünsche ich allen ein frohes und gesegnetes Osterfest und bedanke mich auch herzlich bei allen, die zur Feierlichkeit dieser besonderen Gottesdienste in den Kar- und Osterfeiertagen beitragen, 

 

ganz herzlich Dekan Ferdinand  ☺️

Pfarramt St. Alban Matrei

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Fax +43 4875 5262

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Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Dienstag und Donnerstag: 9.00 – 12.00 Uhr

Einfach zum Nachdenken 

Leider läßt sich eine wahrhafte Dankbarkeit mit Worten nicht ausdrücken,

und ebenso darf sie an eine unmittelbare Wiedervergeltung denken.

 

Johann Wolfgang von Goethe

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