Ein herzliches Grüß Gott, geschätzte Pfarrgemeinden im Seelsorgeraum!
...in Gottes Armen...
Am Höhepunkt des Sommers feiern wir am 15. August das Hochfest "Maria Himmelfahrt." Es lenkt unseren Blick über diese Welt hinaus und will uns sagen: Dein Leben hat ein Ziel, es ist ein Ziel jenseits dieser Welt - Du wirst nicht ewig auf dieser Erde leben, aber du hast eine viel schönere Zukunft vor dir. Maria zeigt uns, dass es für uns eine Zukunft bei Gott gibt.
Bischof Gregor Maria Hanke schreibt dazu:
In Gottes Armen
Menschen umarmen sich bei Begrüßungen und Abschieden.
Ohne Worte vermittle ich dem anderen mit dieser Haltung: Du sollst mir nahe bleiben. Ich öffne mich auf Dich hin und Du für mich. Besonders für ein Kind ist es wichtig, von den Eltern immer wieder in den Arm genommen zu werden, um leibhaft zu erfahren, dass es geliebt und angenommen ist. Spontan flüchten sich Kinder in die Arme ihrer Eltern, wenn sie sich in einer Situation unsicher fühlen oder Angst haben.
Am heutigen Hochfest bekennt die Kirche, dass Maria mit Leib und Seele bei Gott vollendet ist. Es öffnet uns die Sinne dafür, dass es von Gott her die liebende Umarmung des Menschen gibt: Gott schließt Maria fest ein in seine Arme. Er umarmt sie bleibend und für immer.
Was an Maria auf außerordentliche Weise schon Wirklichkeit ist, steht uns noch als Zukunft bevor: der Lebensweg eines jeden Menschen darf in die Arme Gottes führen.
Am Hochfest Maria Himmelfahrt werden auch Blumen und Kräuter gesegnet. Die ganze Schönheit der Schöpfung soll sozusagen in den Gottesdienst mitgenommen werden und den Segen empfangen. Die Heilkraft der Kräuter und Blumen soll auch dem Menschen zum Heil und Segen werden.
Erinnerung an das Paradies
Die ganze Natur ist dazu bestimmt, uns an das Paradies zu erinnern. Wälder, Felder, Täler und Hügel, die Flüsse und das Meer, die über den Himmel segelnden Wolken, Licht und Dunkel, Sonne und Sterne erinnern uns daran, dass die Welt als Paradies für den ersten Menschen geschaffen worden ist. Sogar jetzt spiegelt sich der Himmel in den geschaffenen Dingen. Alle Geschöpfe Gottes laden uns ein, unsere Sorgen zu vergessen und in unser eigenes Herz einzukehren, das Gott sich und uns zum Paradies
erschaffen hat. Wenn Gott in uns wohnt und unsere Seele sich zum Paradies macht, dann kann auch die Welt draußen für uns zu dem werden, als sie für den ersten Menschen bestimmt war – zum Paradies.
(Quelle unbekannt)
Heuer dürfen wir uns an diesem Tag auch über einen besonderen Segen freuen - P. Bernhard Schwarz COp, wird am 15. August "Nachprimiz" in Kals und mit uns den Festgottesdienst feiern und anschließend den Primizsegen spenden. Dazu allen eine "herzliche Einladung!"
So wünsche ich allen einen gesegneten Sommermonat August, ganz herzlich Dekan Ferdinand ☺️




