Ein herzliches Grüß Gott!

Geschätzte Pfarrgemeinden, liebe Kinder, liebe Jugendliche!

 

Wieder steht das Erntedankfest vor der Tür! Schon jetzt allen ein ganz "Herzliches Vergelt´s Gott", die die Erntekrone schmücken und das Fest vorbereiten!

 

Erntedank - "Danke" sagen - für vieles, was uns täglich geschenkt ist. Vieles sehen wir als selbstverständlich an, das ist es nicht. Dazu eine Begebenheit:

 

Das Brot der Hoffnung

Ein Professor der Medizin stirbt, und seine drei Söhne lösen seinen Haushalt auf. Die Mutter war schon lange vorher gestorben, und der Vater hatte mit einer langjährigen Haushälterin allein gelebt. Im Arbeitszimmer des Vaters fanden die Söhne neben vielen wertvollen Dingen in einem Schrank ein steinhartes, vertrocknetes, halbes Brot. Die Haushälterin wusste, was es damit auf sich hatte.

In den ersten Jahren nach dem Krieg war der Professor todkrank. Da schickte ihm ein guter Freund ein halbes Brot, damit der Professor etwas zu essen hatte. Der aber dachte an die viel jüngere Tochter eines Nachbarn und ließ dem Mädchen das Brot schicken. Die Nachbarsfamilie mochte das wertvolle Brot aber nicht für sich behalten und gab es weiter an eine arme alte Witwe, die oben im Haus in einer kleinen Dachkammer hauste.

Die alte Frau aber brachte das Brot ihrer Tochter, die mit zwei kleinen Kindern ein paar Häuser weiter wohnte und für die Kinder nichts zu essen hatte. Als sie das Brot bekam, dachtet die Mutter an den Medizinprofessor, der todkrank darnieder lag. Sie sagte sich, dass er ihrem Jungen das Leben gerettet und kein Geld dafür genommen hatte. Nun hatte sie eine gute Gelegenheit, es ihm zu danken, und ließ das Brot zum Professor bringen. "Wir haben das Brot sofort wiedererkannt", sagte die Haushälterin, "unter dem Brot klebte immer noch das kleine Papierstückchen." Als der Professor sein Brot wieder in der Hand hielt, sagte er: "Solange noch Menschen unter uns leben, die so handeln, braucht uns um unsere Zukunft nicht bange sein. Dies Brot hat viele satt gemacht, obwohl keiner davon gegessen hat. Dies Brot ist heilig. Es gehört Gott!" So legte er es in den Schrank. Er wollte es immer wieder ansehen, wenn er mal nicht weiterwusste und die Hoffnung verlor. Es war das Brot der Hoffnung.

 

(Autor unbekannt)

 

Das Brot der Hoffnung - es gibt vieles, was uns im Leben wieder neue Hoffnung schenkt, Kraft gibt, Mut und

Zuversicht. Ein gutes Wort, eine helfende Hand, eine liebe Geste können "Brote der Hoffnung" sein, für den Menschen, der gerade nach Liebe, Ansehen, Wertschätzung und Aufmerksamkeit hungert.

Unser Tisch ist reichlich gedeckt. Selten braucht in unserer Gesellschaft jemand Hunger zu leiden. Dafür sollen wir dankbar sein. Ein Zeichen der Dankbarkeit für das gute Essen, das wir immer wieder vor uns haben, könnte ein kurzes Tischgebet sein.

Ich finde es sehr schön, dass es immer noch Menschen gibt, die ein frisches Brot segnen. Sie machen dreimal ein Kreuzzeichen mit dem Daumen auf das Brot und sprechen dazu: "Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes."

 

Ernte - Dank - ein Fest, um innehalten, und Gott zu danken, für das "tägliche Brot..."

 

So wünsche ich allen einen schönen Herbstmonat Oktober und alles Gute und Gottes Segen,

 

Dekan Ferdinand  ☺️

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