Wochenzettel

für Matrei, Kals und Huben

Ein herzliches Grüß Gott!

Fasten - was bringt´s?

Wieder steht die Fastenzeit vor der Tür. Die liturgische Farbe violett will uns als ruhige, besinnliche Farbe dazu einstimmen. "Fasten wozu?" Ist das noch modern und zeitgemäß?
Ich denke schon. Aber vielleicht müssen wir darin wieder einen neuen Sinn entdecken.

 

Im Fasten geht es darum, auf etwas zu verzichten, worauf wir einen Anspruch hätten. Wir verzichten freiwillig auf das, was uns zusteht. Ich kenne Menschen, die freiwillig in der Fastenzeit auf Alkohol verzichten. Es ist aber ein freiwilliger Verzicht. Ich bin nicht Sklave meiner Bedürfnisse und werde nicht von ihnen bestimmt. Ich habe die innere Freiheit und nehme mir die Freiheit, mich von gewissen Bedürfnissen eine Zeit lang zu distanzieren. Anselm Grün sagt dazu: "Verzichten braucht immer die innere Freiheit. Ich muss mein Bedürfnis anerkennen und mich damit aussöhnen. Dann kann ich mich auch davon distanzieren. Verzichten ist aber nicht nur Ausdruck der inneren Freiheit. Es kann auch in die Freiheit führen."

 

Es gibt aber auch ein Fasten, das von einer gewissen lebensverneinenden Haltung her geprägt ist. "Der gönnt sich gar nichts!" sagen wir manchmal. Wenn Fasten dazu führt, geizig und engherzig zu werden, wenn fasten eher bedrückend wird, das Leben einengt und zum eigenen Schaden oder zum Schaden anderer führt, dann führt dies eher zu einem zwanghaften Verhalten. Jesus will dies nicht. Er möchte, dass wir das Leben haben in Fülle! Der Himmel - unser Ziel - das ewige Leben ist der dauernde Genuss Gottes.

 

Auf etwas zu verzichten, kann aber auch für die Gesellschaft und die Zukunft wichtig sein. Wir leben in einem Wohlstand, von dem unsere Vorfahren nur träumen konnten. Aber manche Ressourcen werden die Menschen nicht ewig zur Verfügung haben. Da könnte es sinnvoll sein, wenn wir zugunsten derer, die nach uns kommen, fasten.

 

Ich denke, jeder Mensch muss seinen eigenen Umgang mit der Fastenzeit finden. Manchmal ist dabei vielleicht der Grundsatz richtig und wichtig: "Weniger ist mehr!" All zu große Vorsätze werden oft als nichterreichtes Ideal enttäuscht verabschiedet. Hingegen machen kleine Vorsätze, die auch meiner Lebenshaltung entsprechen, freiwillig auf sich genommen werden und zudem noch in die innere Freiheit führen, zu Ostern wahre, dauerhafte Freude.
Und die Fastenzeit soll ja in die Osterfreude führen!

 

In diesem Sinn wünsche ich Euch eine gute Fastenzeit,
 

Euer Pfarrer Ferdinand smily

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Kirchplatz 1, 9971 Matrei in Osttirol

Tel: +43 4875 6507

Fax +43 4875 5262

info@pfarre-matrei.at

 

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Montag, Donnerstag: 9 bis 12 Uhr

Mittwoch: 14 bis 17 Uhr

Dienstag und Freitag: kein Parteienverkehr.

 

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