Wochenzettel

für Matrei, Kals und Huben

Ein herzliches Grüß Gott von Pfarrer Mag. Ferdinand Pittl

Geschätzte Pfarrgemeinde, liebe Kinder, liebe Jugendliche!

Wenn jemand für eine Sache begeistert ist, dann sagen wir: "Der brennt dafür!"

Gemeint ist eine innere Hingabe an das gute Werk. Menschen setzen sich mit Leidenschaft für eine gute Sache ein, riskieren oft Leib und Leben. Das "innere Feuer" spornt sie an zu Höchstleistungen.


In diesem Monat feiern wir das Pfingstfest, Hochfest der Sendung des Heiligen Geistes. Der Heilige Geist wird oft mit Feuerflammen dargestellt, weil uns in der Apostelgeschichte (Apg 2,1-11) berichtet wird: "Und es erschienen ihnen (den Aposteln) Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder." Wir wissen: die Apostel "entbrannten" für Gott und den Glauben, sie zogen in alle Welt, tauften die Menschen auf den Namen Jesu Christi, verkündeten das Evangelium und taten den Menschen Gutes.


Wer mit dem Heiligen Geist verbunden ist, durch den wirkt Gottes Geist.

Wir sprechen von den "Früchten" des Heiligen Geistes: FRIEDE, DURCHHALTEVERMÖGEN (Langmut/Beständigkeit), TREUE, GÜTE, LIEBE, SANFTMUT, FREUDE, FREUNDLICHKEIT, SELBSTBEHERRSCHUNG.


Der Heilige Geist schenkt uns auch seine "Gaben":


WEISHEIT (Wichtiges vom Unwichtigem unterscheiden, fragen, was ich tun soll/kann)


EINSICHT (den Sinn in meinem Alltag entdecken, Einsicht ist der 1. Schritt zur Besserung)


STÄRKE (Durchhalten bei Schwierigkeiten, zu seiner Meinung stehen)


GOTTESFURCHT (Mein Leben nach Gott ausrichten, ihn an die 1. Stelle setzen)


ERKENNTNIS (ähnlich wie bei der Gabe der Weisheit, richtig und falsch erkennen)


RAT (guten Rat einholen und weitergeben)


FRÖMMIGKEIT (beten, aus dem Glauben heraus leben, Werke der Nächstenliebe)


Wir sehen: das "Feuer des Heiligen Geistes" kann viel Gutes bewirken, wer sein Herz dafür öffnet und offen hält.


Die heilige Flamme

Da ist ein Mann, der hat davon gehört, dass an einem fernen Ort eine heilige Flamme brennt. Er macht sich auf, um dieses Licht zu sich nach Hause zu tragen. Er denkt sich, wenn du dieses Licht hast, dann hast du das Leben, das Glück. Nun ist er auf dem Heimweg. Seine Sorge ist, dass die Flamme erlischt. Er trifft einen anderen, der kein Feuer hat, der friert. Der bittet ihn, ihm von seinem Feuer zu geben. - Zuerst will er nicht, er denkt, dieses heilige Feuer für eine so weltliche Sache herzugeben, das geht nicht. - Dann aber gibt er doch. Auf seinem Heimweg gerät er in einen schlimmen Sturm . So sehr er sein Licht auch schützt, seine Flamme erlischt. Nun erinnert er sich des anderen, dem er von seinem Licht abgegeben hat. Den weiten Weg zum heiligen Ort über Meere und Ströme hätte er nicht mehr geschafft. Aber zu dem anderen, dem er geholfen hat, kann er zurück.


Manchmal meinen wir, wir müssten gar großartige Liebesbeweise machen, wir müssten durch große Aktionen jemandem zeigen, dass wir ihn lieb haben. Die Geschichte beweist uns das Gegenteil: die Liebe sitzt im Detail. Es sind oft kleine Aufmerksamkeiten des Alltags, die Liebe und Wertschätzung beweisen. Da braucht es nicht viel, um jemanden zu zeigen, was er oder sie mir wert ist. Da braucht es keine großen "Shows", die nicht von Herzen kommen. Vielmehr ist die kleine Flamme, die in unserem Herzen für jemanden brennt, das Maß. Diese Flamme der Liebe kann größer und größer werden... wichtig ist, dass wir sie weiterschenken...


Phil Bosmans schreibt in seinem Buch "Worte zum Menschsein":


Mein Mitmensch ist hier!
Mein Mitmensch, der auf meine Liebe wartet, der meine Anerkennung und Freundschaft braucht, mein Mitmensch, dem ich helfen kann, jeden Tag aufs Neue, mit einem freundlichen Blick, mit einem guten Wort, mit einer aufmerksamen Hand:


Er wohnt nicht hinter den Bergen, er wohnt nicht jenseits der Meere. Mein Mitmensch ist hier! Warum suche ich ihn so weit weg?


In diesem Sinn wünsche ich allen einen schöne Monat Juni. Am Ende des Monats feiern wir das HERZ-JESU-FEST, wir entzünden an den Bergen "Herz-Jesu-Feuerlen." Sie sind auch ein Zeichen dafür, dass Gottes Herz für die Menschen "brennt." Lassen auch wir unsere Herzen für das Gute "entzünden", damit Gottes Geist wirken kann....

Euer Pfarrer Ferdinand smily

Pfarrer Mag. Ferdinand Pittl

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Pfarramt St. Alban Matrei

Kirchplatz 1, 9971 Matrei in Osttirol

Tel: +43 4875 6507

Fax +43 4875 5262

info@pfarre-matrei.at

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Montag, Donnerstag: 9 bis 12 Uhr

Mittwoch: 14 bis 17 Uhr

Dienstag und Freitag: kein Parteienverkehr.

 

Pfarramt St. Rupert Kals

Ködnitz 8, 9981 Kals a. Großglockner

Tel: +43 664 137 40 49

Fax: +43 4876 22 170

info@pfarre-kals.at

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Dienstag und Donnerstag: 9.00 – 11.00 Uhr

Mittwoch: 16.00 – 18.00 Uhr

Huter Christine: Handy Nr.: +43 664 865 55 31

 

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