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Gründonnerstag

Die Liturgie des Gründonnerstags führt uns in das tiefe Geheimnis des Leidens des Herrn.

 

Wie am Palmsonntag überwiegt zunächst die Freude über die Gegenwart des Herrn. Jesus weiß, dass der letzte Abend gekommen ist.

Er feiert mit seinen Jüngern das letzte Abendmahl, das zugleich ein Abschiedsmahl ist. „Tut dies zu meinem Gedächtnis!“ trägt er ihnen auf und damit den Christen aller Jahrhunderte! In diesem Auftrag erblicken wir den Auftrag Jesu zur Feier der Eucharistie und zur Einsetzung der Priesterweihe. Es braucht Menschen, die ihr Leben Gott weihen, damit die Feier seines Andenkens zu allen Zeiten gefeiert werden kann. Wir feiern Eucharistie in seinem Gedächtnis, weil wir glauben, dass er unter uns gegenwärtig wird in den Gaben von Brot und Wein. „Das ist mein Leib“ und „das ist mein Blut“, durch diese Worte geschieht Wandlung. Die Gaben von Brot und Wein werden gewandelt – das ist ein Geheimnis des Glaubens!


Danach geht Jesus hinaus – in der Leidensgeschichte wird das im Bild der „Nacht“ umschrieben. Es ist Nacht in uns, um uns, und in der Welt, wenn Jesus fortgeht, wenn er nicht mehr bei uns ist. Es ist Nacht, wenn wir ihn aus dem Herzen fortgeschickt haben,... Es ist Nacht, wenn wir die Verbindung – die Beziehung – zu Gott verloren haben. Jesus geht aus dem Abendmahlsaal hinaus auf den Ölberg. Deshalb wird das Allerheiligste heute übertragen: Der Altarbereich ist sinnbildlich für den Abendmahlssaal, er ist nachher nicht mehr wie sonst. Die Kerzen werden ausgelöscht, die Blumen weggeräumt, die Tücher abgedeckt, wozu auch – Jesus ist nicht mehr da. Das Abendmahl ist vorbei, jetzt ist es Nacht. Der Ölberg ist sinnbildlich der Seitenaltar, dorthin geht Jesus. Dort wachen wir mit ihm, dort beten wir mit ihm zum Vater. „Herr, wenn es möglich ist, lass diesen Kelch an mir vorüber gehen!“ Jeder von uns hat seinen Kelch, hat seine Leiden, seine Ängste. Wir wissen um sie in unserem Inneren... andere Menschen sehen sie oft nicht, merken sie nicht. Die Jünger schlafen ein und lassen Jesus allein in seiner Todesangst. Bringen wir „unseren Kelch“ zu ihm, im Vertrauen darauf, dass Wandlung geschieht, vielleicht nicht heute abend, auch nicht morgen am Karfreitag, auch nicht am Karsamstag, aber vielleicht am Ostersonntag, wenn ein Licht der Auferstehung Jesu uns erfüllt!

 

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Pfarramt St. Alban Matrei

Kirchplatz 1, 9971 Matrei in Osttirol

Tel: +43 4875 6507

Fax +43 4875 5262

info@pfarre-matrei.at

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Montag, Donnerstag: 9 bis 12 Uhr

Mittwoch: 14 bis 17 Uhr

Dienstag und Freitag: kein Parteienverkehr.

 

Pfarramt St. Rupert Kals

Ködnitz 8, 9981 Kals a. Großglockner

Tel: +43 664 137 40 49

Fax: +43 4876 22 170

info@pfarre-kals.at

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Dienstag und Donnerstag: 9.00 – 11.00 Uhr

Mittwoch: 16.00 – 18.00 Uhr

Huter Christine: Handy Nr.: +43 664 865 55 31

 

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