Wochenzettel

für Matrei, Kals und Huben

Nimm dir Zeit!

Das Leben genießen, wer möchte das nicht?

Aber so einfach ist es manchmal gar nicht. Der Alltag bringt ungewollte Probleme mit sich, das Leben entwickelt sich oft anders, als wir gemeint haben. Manche gesundheitliche Probleme schleichen sich ein, oder die Beziehung läuft nicht so, wie man es sich erwartet hätte. Dann erheben sich Berge von Sorgen, Fragen, Zweifeln. Manch einer trägt schwer an der Last seines Lebens.


Aber es ist wie bei einer Bergbesteigung. Schritt für Schritt kommt der Gipfel näher, Schritt für Schritt kann man hinuntersehen, auf das, was man geschafft hat, auf den Weg, der zurückliegt. In solchen Momenten halten wir inne. Wir brauchen eine Atempause, wir brauchen frische Luft, um wieder mit neuer Kraft weitergehen zu können.


Übertragen auf den Jahreskreis wäre jetzt der Sommer eine Gelegenheit, eine Pause einzulegen. Vielleicht fahren Sie ans Meer, oder reisen in ein fernes Land. Oder unsere schöne Natur, unsere schöne Heimat bietet viele Möglichkeiten, einfach nur zu genießen. Der Sommer bietet die Möglichkeit "durch zu schnaufen." Und wie bei einer Bergbesteigung gibt es viele schöne Momente - Augenblicke - die Kraft und Quelle für das Leben sind. Wenn wir von einer schönen Wanderung erzählen, dann tauchen im Gedächtnis kleine Begebenheiten auf, die sich in unsere Seele tief eingeprägt haben. Das sind Momente, in denen sich unsere Seele "frische Luft" geholt hat. Und das schöne ist: Wir können solche Augenblicke nicht machen, sie sind reines Geschenk.
Und im Gehen - Schritt für Schritt - meditieren wir, was leben heißt: "Lebe ich wirklich, oder werde ich gelebt?"

 

Und doch erlebe ich es immer wieder wie eine "Zusage" Gottes an mich, mitten in der Natur - im geschenkten Augenblick:


"Du brauchst nicht das Unmögliche möglich zu machen, du brauchst nicht über deine Möglichkeiten zu leben, du brauchst dich nicht zu ängstigen, du brauchst nicht alles zu tun, du brauchst keine Wunder zu vollbringen, du brauchst dich nicht zu schämen, du brauchst nicht zu genügen, du brauchst Erwartungen an dich nicht zu entsprechen, du brauchst keine Rolle zu spielen, du brauchst nicht immer kraftvoll zu sein - und du brauchst nicht alleine zu gehen."

In diesen Worten drückt die Schriftstellerin Andrea Schwarz aus, was sie als "Zusage" versteht.


Wie schon vor Jahrtausenden der biblische Schriftsteller Kohelet bemerkt hat: "Es gibt für alles eine Zeit!", so könnte man sagen: Auch die Seele, auch "ich selber" brauche "meine Zeit." So wünsche ich allen einen guten, erholsamen Sommer!

P. Georg Hanser

 

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