Wochenzettel

für Matrei, Kals und Huben

Das Kalserbett, von P. Georg Hanser

Wie das Kalserbett entstand:

4 Jahre, bis 2004, war ich in Njinikom, wo die Brixner Tertiarschwestern ein Krankenhaus haben. Wenn möglich, habe ich die Kranken jeden Tag besucht, auch das Waisenheim.

Aufgefallen ist mir ein junger Mann, der schon Monate dort lag und niemanden hatte, weil er von weither kam. Die Angehörigen mussten wieder heim - sie hatten auch kaum Geld. Der Mann war unhailbar krank und ist nach 9 Monaten gestorben. Aber da war schon wieder einer da und noch einer, ein alter Mann.
Ich hahe die Oberschwester (Kamerunerin) gefragt, wer auf diese Leute schaut und wer dafür bezahlt. Sie meinte. wir schauen auf die und Pflege, Medikamente und Essen geben wir. Ich fragte, was ihnen so ein Patient im Monat kostet. Sie meinte, etwa 100 €.
Beim Urlaub daheim habe ich dieses Beispiel einmal erwähnt, und Motn Sylvia (Oberhauser) hat gleich gesagt, diese 100 € im Monat bringen wir auf. Ich habe dann ein Plakat gemacht mit der Kalserkirche und Kalserbett und das wurde über dem Bett des Patienten aufgehängt.
Im Jahr konnte ich etwa 1500 € überweisen, habe dann noch was dazugetan bis 2.000 €. Mit der Zeit haben auch andere etwas gespendet. Von einer Familie außerhalb Kals kamen jeden Monat 100 €, so konnte ich in den letzen Jahren 3.000 € überweisen.
Die sind nicht mehr nur für das Kalsbett, sondern für ganz Arme, die sonst keine Operation bezahlen könnten, und für die Behandlung in Notfällen, wo kein Geld da ist.
Die Schwestern sind ungemein froh, besonders jetzt, wo fast bürgerkriegähnliche Zustände herrschen. In der Gegend dort ist es sehr schlimm. Habe heute gehört, dass die Leute nicht einmal in die Kirche gehen dürfen, auch nicht in die Stadt fahren (70 km), das Nötige zu kaufen. Etwa 30.000 Menschen sind betroffen. Probleme, Unsicherheit und Gräueltaten gibt es auch sonst.

Die frühere Oberin war einmal in Kals. Die neue heißt: Sr. Jethro Nkenglefac, sie ist die Administratorin.

Mit den Spenden wurden schon viele Menschenleben gerettet, andere wurden geheilt, anderen Hoffnung gemacht.

 

Liebe Grüße.

Jörg

 

PS: Im Moment brauchen sie dort jeden Cent, denn es ist wirklich Bürgerkrieg, die Ärzte verjagt, die Patienten vertrieben, die Staßen zu, keine Medikamente. Die Separatisten sind sehr grausam gegen die eigenen Leute. Wie das wohl weitergeht?

 

Kalser Missionare, "Kalser Bett"

IBAN:  AT 20 36 378 0000 32 93 099

Vergeltsgott

 

Aufstellung der behandelten Patienten und Kosten.

15 € sind etwa 10.000 frs (Kam. Franken)

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Pfarramt St. Alban Matrei

Kirchplatz 1, 9971 Matrei in Osttirol

Tel: +43 4875 6507

Fax +43 4875 5262

info@pfarre-matrei.at

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Montag, Donnerstag: 9 bis 12 Uhr

Mittwoch: 14 bis 17 Uhr

Dienstag und Freitag: kein Parteienverkehr.

 

Pfarramt St. Rupert Kals

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info@pfarre-kals.at

 

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Dienstag und Donnerstag: 9.00 – 11.00 Uhr

Mittwoch: 16.00 – 18.00 Uhr

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