Wochenzettel

für Matrei, Kals und Huben

Aktuelles

Liebe Unterstützer der Kalser Missionare!

Am 8. November war ich in Kals und bin mit Taurer Marianne zur Bank. Wir haben das Geld für die Kalser Missionare abgehoben. 1.750 € waren für die Kalser Missionare. Diesen Betrage habe ich an Sr. Miriam Holaus in Bolivien weitergeleitet. 820 € waren für das Kalserbett.

Sr. Miriam wird euch selber danken. Sie hat große Aufgaben und große Not. Mit eurer Hilfe und mit Hilfe einer großen Spenderin in Kals, konnte ich 15.000 € nach
Kamerun überweisen, davon 7.000 € für das Kalserbett.
Im Teil von Kamerun, wo ich war, sind bürgerkriegsähnliche Zustände. Armee und Rebellen bekämpfen sich und die Bevölkerung leidet. Es sind schon über 500 Tote und etwa 1 Million Flüchtlinge.
Schon drei Jahre keine Schule. Darüber hört man in Medien nichts, - nicht interessant. Und am Mittwoch, 21. Nov., wurde einer unserer jungen Missionare erschossen.
Er wurde voriges Jahr geweiht. Sein Dorf mit etwa 5.000 E. wurde im vergangenen Dezember teils niedergebrannt und die Bewohner flüchteten in den Busch, die halt flüchten konnten.
Auch das Pfarrhaus brannte nieder. Die beiden Priester wurden nach Mamfe (Bischofsstadt) evakuuiert. Aber beide kehrten wieder zurück, um den rückkehrenden Bewohnern Stütze zu sein. Cosmas hieß der Ermordete. Er stammt aus Kenia.
Wegen der Unsicherheit von beiden Seiten, Rebellen und Armee, haben die Leute Angst, auf die Felder zu gehen. Viele suchten Schutz in den Pfarrhäusern und Kirchen, aber auch in den Spitälern.
In Njinikom wurden Schwestern und Pfarrer angeschossen, das Rettungsauto verbrannt.
Niemand durfte ins Krankenhaus. Es gibt keine Medikamente mehr; aus Sicherheitsgründen sind die Ärzte weg, das Personal ist weg. Jetzt ist das Spital voll von Flüchtlingen. Der Markt und die Geschäfte zerstört, nichts gibt es zu kaufen. Die Flüchtlinge und Schwestern wissen nicht, woher Essen zu bekommen. So wie in Njinikom ist es auch in den anderen Spitälern und Pfarren.
Kamerun ist so ein schönes Land mit wunderbaren Menschen. Und jetzt...?
Seid so gut und helft für Frieden Beten in Kamerun und in allen Kriegsgebieten.
Das Geld beweist den Leuten, dass sie nicht vergessen sind. In ihrem Namen sage ich allen Spendern und Betern tausendmal Vergeltsgott.

 

Euer Jörg.

Bilder von Cameroon: https://www.flickr.com/photos/millhillmissionaries/45144731035/in/photostream/


Brief von Sr. Miriam


Grüss dich Gott!
Jörg hat geschrieben und ich hab auch mit ihm geredet. Er bat mich, zu schreiben und auch zu berichten wie ich die Spende von euch verwendet habe.
Allen Kalsern sag ich ein herzliches Vergeltsgott!
Es gibt sehr viele Bittsteller und auch große Not. Zuerst kommen bei mir die Kranken, dann ist der Augendoktor an der Reihe. Hab einer Frau mit hoch 50
und einem Burschen mit 17 Hilfe versprochen. Viel sind auch nicht ins Zivilregister eingeschrieben, die existieren für den Staat gar nicht. Ab und zu müssen wir dann helfen ihre Kennkarte zu erwerben.
Die Spende kam am 26/12/2017 in meine Hände. Die 1.800.- € waren 14.096.- Bolivianos. 11.142.- bs hab ich für Sozialhilfen ausgegeben 2.969.- bs für Kranke
Der Herr Pfarrer schickte mit 500.- Euro für Kranke. Diese habe ich für Rubina, eine 15 Jährige ausgegeben, bei ihr wurde Lupus festgestellt. Sie war längere
Zeit in einer Klinik in Sta. Cruz, bekam 4 Bluttransfusionen und viele Medikamente. Sie wurde besser, kam zurück. begann wieder zur Schule zu
gehen. In meiner Abwesenheit verlor sie wieder ihr Blut, und ihre Familie wollte sie leider nicht mehr weiterbehandeln lassen. So starb sie. Sie war auch
Ministrantin, und wurde auch im Ministrantenkleid begraben. Das ganze Dorf hat sie zum Friedhof begleitet.
Der ofizielle Weg ist sehr lang und dauert oft Monate bis das Geld ankommt.
Aber so wird es gut funktionieren.
Für die letzte Spende allen ein herzliches Vergeltsgott. So kann ich allen helfen.
Gerade gestern hab ich einen Familienvater nach Sta Cruz geschickt, er ha 2 Tropengeschwüre. Er konnte mehrere Monate deshalb nicht arbeiten. Und sein Pech ist, dass er in Straßensperren geraten ist und nicht weiterkommt. Also muss er wieder zurück, und es später wieder versuchen.


Nochmals ein herzliches Vergeltsgott!
Der Herr möge es euch reichlich lohnen.


Es grüßt euch herzlich eure Schw. Miriam

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Kontakt Pfarre Matrei & Seelsorgeraum Matrei - Kals - Huben

 

 

Pfarramt St. Alban Matrei

Kirchplatz 1, 9971 Matrei in Osttirol

Tel: +43 4875 6507

Fax +43 4875 5262

info@pfarre-matrei.at

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Montag, Donnerstag: 9 bis 12 Uhr

Mittwoch: 14 bis 17 Uhr

Dienstag und Freitag: kein Parteienverkehr.

 

Pfarramt St. Rupert Kals

Ködnitz 8, 9981 Kals a. Großglockner

Tel: +43 664 137 40 49

Fax: +43 4876 22 170

info@pfarre-kals.at

 

Öffnungszeiten Pfarrbüro:

Dienstag und Donnerstag: 9.00 – 11.00 Uhr

Mittwoch: 16.00 – 18.00 Uhr

Huter Christine: Handy Nr.: +43 664 865 55 31

 

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